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Filmreportage Naturzentrum Eifel in Nettersheim

Am Mittwoch, den 10.06.2015, war es wieder soweit. Das Naturzentrum Eifel, Nettersheim öffnete seine Türen und ermöglichte es einmal mehr drei StudentInnen des Lehramtes Biologie Gym/Ges der Universität zu Köln und einer fünften Klasse des Elisabeth von Thüringen Gymnasiums in Köln ein gemeinsames

Projekt durchzuführen. Die Studentinnen Laura Brendt, Nadiya Koyuncu und Julia Pape planten in Zusammenarbeit mit dem Leiter des Naturzentrums Eifel ein Lehrprojekt, das den Schülern ermöglichte, einen Einblick in das Ökosystem Bach und dessen Lebewelt zu erlangen.

Wie im Naturzentrum Eifel üblich, sollten die Schüler die Natur und ihre direkte Umwelt erfahren und am leben-den Objekt lernen. Frei nach dem Motto des Naturzentrums: Natur und Geschichte erleben und verstehen.
Nach einer spannenden und anregen-den Einleitung ging es auch direkt zur Sache. Mit Gummistiefeln, Sieben, Pinseln und Sammelbehältern bewaffnet ging es zur nahegelegenen Urft, um die verschiedenen Bewohner des Baches schonend zu fangen und später zu untersuchen. Unter Anleitung der Studentinnen wurden die Tiere mit Binokularen genauer untersucht und bestimmt. Dabei lernten die Schüler auch die Gewässergüte der Urft zu bestimmen, da bestimmte Arten dazu fundierte Aussagen zulassen.
Im Anschluss an den praktischen Teil gaben die Studenten noch einen Einblick in die Planungsphase des Projekts und erläuterten die Bedeutung der Lehrprojekte in der Lehrerbildung der Universität zu Köln.
„Die Planung des Lehrprojekts lief in unserer Gruppe sehr harmonisch ab. Außerdem ist es für uns Studenten von Vorteil, eigenen Unterricht zu planen und zu entwickeln“, erklärt Laura Brendt nach ihrem Lehrprojekt und wird dabei von ihren Kommilitonen unterstützt. „Dazu kommt die Besonderheit der außerschulischen Lernorte, die es den Schülern ermöglichen die im Unterricht erlernten Sachverhalte in der Natur zu erfahren und sie somit viel greifbarer zu machen“, lobt Julia Pape die Zusammenarbeit der Universität mit außerschulischen Lernorten. Nadiya Kuyuncu ergänzt: „ Die praktische Erfahrung ist auch für uns als Studenten von hohem Wert, da wir dadurch die Möglichkeit haben, Theorie und Unterrichtspraxis zu verknüpfen. Wir sind am Naturzentrum Eifel sehr gut aufgenommen worden und wurden in der Planung durch den Leiter, Herrn Düx, gut unterstützt und beraten, sodass wir gut vorbereitet und selbstbewusst in unser Projekt gehen konnten.“ Auch die begleitenden Lehrer des Elisabeth von Thüringen Gymnasiums waren begeistert vom Projekt der drei Studentinnen und dem Konzept des Naturzentrums Eifel und erkundigten sich bereits vor Ort nach Möglichkeiten, Klassenfahrten in das zum Naturzentrum Eifel, Nettersheim gehörende Jugendgästehaus durchzuführen.