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Fotoreportage Wissenschaftsscheune des Max-Planck-Instituts Köln Vogelsang SoSe 2014

Unter dem Motto "Wissenschaft erleben" öffnete im Juni die WissenschaftsScheune des Max-Planck-Instituts für Pflanzenzüchtungsforschung ihre Tore für die Lehramtsstudierenden der Fachdidaktik Biologie der Universität Köln. Helen Dauben und Jonas Piefrement bekamen dabei die Möglichkeit, einen Einblick in die Arbeit mit körperlich beeinträchtigten Kindern zu erlangen. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c der LVR-Förderschule:  Anna-Freud-Schule, Köln-Müngersdorf
besuchten die WissenschaftsScheune und deren Lehrgarten bei bestem Wetter. Als einzige weiterführende Förderschule (SI und SII) für körperliche und motorische Entwicklung in Nordrhein-Westfalen nimmt die Anna-Freud-Schule eine besondere Stellung ein.

Die von den Studierenden vorbereitete Lerneinheit stand unter dem Motto „naturnah erleben“ und so konnten die Schülerinnen und Schüler nach einer kurzen Einführung den Lehrgarten erkunden. Im Mittelpunkt standen auch die gegenseitige Unterstützung und der Zusammenhalt, die die Schülerinnen und Schüler der Anna-Freud-Schule im besonderen Maße auszeichnen. Spannende botanische Themen und eine gute Stimmung machten den Tag in der Wissenschaftsscheune für Studierende und Schüler zu einem tollen Erlebnis.

Fotoreportage Wissenschaftsscheune SoSe 2012

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Im Sommersemester 2012 besuchten Lehramtsstudierende die WissenschaftsScheune des Max-Planck-Instituts für Pflanzenzüchtungsforschung, um dort zu hospitieren, ein eigenes Lehrprojekt zu entwickeln und dieses mit einer Schulklasse durchzuführen.
Dabei lernten sie nicht nur den Umgang mit Schülerinnen und Schülern in der Praxis kennen, sondern konnten auch die Lehr- und Lernmöglichkeiten an einem außerschulischen Lernort erkunden.
In der Wissenschaftsscheune wird didaktisch mit dem Schwerpunkt Wissenschaft erleben gearbeitet. Hier können Schulkinder jeden Alters in einem Erlebnispark zum Mitmachen und einem Schaugarten mit mehr als 100 Kulturpflanzen verschiedene Themeninseln, wie Landwirtschaft & Ernährung oder Pflanzenkrankheiten hautnah erleben und entdecken. Die Bandbreite reicht dabei  von der Lösung praktischer Züchtungsprobleme beim Anbau neuer Kultursorten bis zu molekulargenetischen Fragestellungen. Dabei liegt der Fokus auf der Bedeutung der Pflanzenwissenschaft und deren Anwendung für die aktuelle und zukünftige Welternährung.

Erfahrungsbericht

Daniel S. und Jonas B.

Studierende im 2. Semester des Bachelor-Lehramtsstudium Biologie, Juni 2012 :

Unsere Unterrichtserfahrungen in der Wissenschaftsscheune des MPI waren von sehr positiver Natur. Eine Sache ist es, in einem Fachdidaktikseminar theoretische Ansätze, Modelle und didaktische Kniffe zu erarbeiten. Dies alles aber in einem Workshop in der Praxis umzusetzen, stellt ganz andere Herausforderungen und Ansprüche an alle Beteiligten und wirft viele Fragen auf. Was für eine Klasse bekommen wir? Was wissen die Schüler? Sind sie motiviert? Nimmt man uns als Lehrer ernst? Können wir unsere Ideen erfolgreich in die Praxis umsetzen?


Schon wenige Minuten nach Beginn des Projektes hatten sich fast alle Fragen und Sorgen beantwortet oder in Luft aufgelöst. Es hat uns begeistert zu sehen, mit welcher Motivation und Freude sich die Schülerinnen und Schüler an unserem Workshop beteiligten und wie viel Wissen, Scharfsicht und Potential die Klasse in so jungen Jahren schon mitbrachte. Am Ende des Workshops waren wir wirklich stolz auf die Leistungen, die die Klasse an dem Tag brachte und umsetzte.

Insgesamt war es auch beeindruckend, mit wie viel Mühe, Geduld und Zeitaufwand uns die Dozenten an der Wissenschaftsscheune zunächst in den außerschulischen Lernort einführten, dann unsere Ideen zum Workshop konstruktiv aufnahmen, um Tipps und Hilfestellungen zu geben. Das Konzept der außerschulischen Lernorte als Teil der Lehrerausbildung ist bei uns voll aufgegangen.

Die Wissenschaftsscheune und unser Workshop werden uns sicherlich in unserer weiteren Lehrerausbildung als prägendes und vor allen Dingen schönes Erlebnis in Erinnerung bleiben.


Köln im Juni 2012